Wer in Österreich kennt sie nicht – die Schwedenbomben von Niemetz. Nahezu ein jeder hat bestimmte Erinnerungen daran und die Meinungen gehen auseinander, wenn es darum geht ob die mit, oder ohne Kokosstreusel besser sind. Ich bevorzuge im Übrigen die mit Kokos.

Niemetz Produktion
Niemetz Produktion in Wiener Neudorf

In den neuen Räumlichkeiten sind neben einem Verkaufsbereich indem es neben Schwedenbomben auch die beliebten Swedy, Manja und andere Schokoladen von der Heidi AG zu kaufen gibt. Weiters findet sich noch ein kleiner Museumsbereich mit einigen Erinnerungsstücken an die alte Produktion im 3. Wiener Gemeindebezirk und zahlreichen interessanten Stücke aus der langjährigen Unternehmensgeschichte.

Niemetz Museum
Niemetz Museum

Aufgrund der großen Beliebtheit und die Übersiedlung des Unternehmens samt Produktion nach Wiener Neudorf war es eigentlich eine logische Konsequenz, in den neuen Räumlichkeiten auch Workshops anzubieten, damit die Schwedenbombenfans ihre eigenen Kreationen zaubern können. Und genau das haben wir auch gemacht.

Workshopbereich von Niemetz
Workshopbereich von Niemetz

Der vom Verkaufsraum getrennte Workshopbereich ist durch seine große Glasfront sehr hell und man fühlt sich wie in einer kleinen Schwedenbombenmanufaktur. Beim Eintreffen waren bereits bei jedem PLatu die Formen, die Waffeln, der Schaum im Spritzbeutel und in zahlreichen Glasgefäßen die Dekorationen vorbereitet. Auch die unterschiedlichen Schokoglasuren standen schon bereit.

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Nachdem wir unsere Plätze eingenommen haben, folgte eine kurze Einführung und ein historischer Rückblick auf die Schwedenbomben und die Firma Niemetz, die von einigen Videos begleitet wurde. Nach einigen sehr interessanten Informationen ging es schließlich unter Anleitung daran, die eigenen Schwedenbomben zu kreieren.

Arbeitsplatz für die eigenen Schwedenbomben
Arbeitsplatz für die eigenen Schwedenbomben
Dekorationen für die Schwedenbomben
Dekorationen für die Schwedenbomben

Das Ausstechen des Waffelbodens war mit etwas Kraftaufwand problemlos möglich und auch das Befüllen mit dem Spritzsack ging dann recht leicht von der Hand. Während die Schwedenbomben im halbfertigen Zustand im Kühlschrank etwas fester wurden, wurden zwischenzeitlich die Verpackungen mit Aufklebern und Farben individualisiert.

Der nächste Schritt war das Glasieren mit dunkler Schokolade, Milchschokolade, oder weißer Schokolade, wobei letztere bei den Teilnehmern der klare Favorit war – vielleicht nimmt Niemetz diese Variante einmal in ihre Sortiment auf.

Verziert wurden die Schwedenbombenkrationen mit buntem Streusel, Oreo Stückchen, Mini Marshmallows, Schokoladenstücke, Kokos, usw. und schon waren sie fertig. Meine haben so ausgesehen:

Die fertigen Schwedenbomben in der Verpackung
Die fertigen Schwedenbomben in der Verpackung

Der Workshop ist wirklich zu empfehlen, da er nicht nur Spaß macht, sondern auch der Kreativität keine Grenzen gesetzt sind. Auch der Umstand, dass zwischendurch nahezu unbegrenzt Schwedenbomben genascht werden können, soll nicht unerwähnt bleiben.

Das Mindestalter für den Workshop ist von Niemetz mit ab 6 Jahren vorgegeben, wobei meiner Meinung nach auch jüngere Kinder problemlos eigene Schwedenbomben herstellen könnten – zumindest mit etwas Unterstützung. Die Dauer von 1,5 Stunden ist dabei auch gerade richtig bemessen. Der Preis beträgt  € 25,– pro Person und ist recht angemessen. Zum Abschluss erhält man dann neben einem 10% Gutschein für den Shop, auch noch eine Urkunde, samt Ernennung zum Ehrenkonditormeister.

Nähere Informationen und Buchung des Workshops unter www.niemetz.at

 

Überblick der Rezensionen
Familientauglich
Spaßfaktor
Informativ
Preis-/Leistungsverhältnis
David ist Papa, Jurist, IT-Projektmanager, Kindergärtner, begeisterter Heimwerker und Herausgeber von rockingfamily.at