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Da die Menge der Spielsachen in unserem Haus in den letzten Jahren immer mehr zugenommen hat und vor allem das Wohnzimmer immer mehr einem Spielzeuggeschäft ähnelte, haben wir vor einiger Zeit beschlossen einen leeren Raum im Keller als Spielzimmer umzubauen, sowohl für die Kinder als auch für Erwachsene. Quasi ein Multifunktionsraum mit Platz für die Spielsachen, Platz zum Spielen und Toben und auch Platz um mit Freunden einen spannenden Konsolenabend zu verbringen.

Nachdem die ersten Planungen abgeschlossen waren ging es daran Kabeln zu verlegen, die rohen Wände mit Rigips zu verkleiden, spachteln, schleifen und malen.

Schon während dieser ersten Bauphase machten wir uns immer wieder Gedanken über den Fußboden. Er sollte vor allem widerstandsfähig sein und keine Kratzer bekommen, wenn ein Spielzeug einmal herunterfällt, oder etwas am Boden herumgeschliffen wird. Ein klassischer Parkettboden schied daher schon einmal aus. Ein Teppich war kein Thema, also blieb nur die Wahl zwischen Laminat- und Vinylboden.

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Da der Kellerraum noch ungeheizt ist war die Belagsstärke kein unwesentlicher Punkt. Je dicker, desto weniger kalt ist der Boden. Aus diesem Grund schied der Vinylboden relativ schnell wieder aus.

Blieb also Laminat über, was aber die endgültige Wahl auch nicht wirklich einfacher machte. 

Der Laminat von Kaindl

Sehr viele Laminatböden sehen zwar sehr gut aus, haben aber den wesentlichen Nachteil, das sie sich nicht wie Holz anfühlen, keine Struktur haben und im Großen und Ganzen unecht aussehen. Wir sind dann nach einiger Suche auf die Firma Kaindl in Salzburg gestoßen, die einen Laminatboden mit dem Namen „Natural Touch“ anbieten. Dies noch dazu in Belagstärken von 10 und 12mm. Die Fotos auf der Seite von Kaindl und dem dazugehörigen Onlineshop haben uns überzeugt und wir entschieden uns für den Laminatboden Natural Touch 34074 Hickory Georgia, 10mm. 

Wir wussten zwar zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie sich der Boden tatsächlich anfühlt, aber wir waren von der Beschreibung und den Bildern schon mal sehr angetan.

Einige Tage später kam dann die Lieferung mit dem Boden, den dazupassenden Sockelleisten und einer Unterlagsdämmung, die vor allem auch Trittschalldämmung ist.

Ich konnte es kaum erwarten das erste Paket zu öffnen um die Oberfläche zu erfühlen und was soll ich sagen. Der Laminatboden fühlt sich an, wie echtes Holz. Am ehesten kann man die strukturierte Oberfläche, die einem gesägten Holz entspricht, mit samtig beschreiben. Sehr angenehm, warm und eben von der Struktur wie echtes Holz.

Die Verlegung

Ich habe im Haus schon einiges an Laminat verlegt und war demnach auch schon Kummer gewohnt, wenn wieder einmal eine Feder abbricht, oder das Klick-System nicht klickt und somit die Laminatbretter nur lose verbunden sind. So ging ich ohne großartige Erwartungen an die Sache heran.

Nach dem auslegen, zurecht schneiden und verkleben der Unterlagsdämmung, ging es daran die erste Reihe vom Laminat zu verlegen. Das genaue Ausrichten ist mitunter die zeitaufwendigste Aufgabe. Man will ja schließlich nachher alles im rechten Winkel haben.

Beim zweiten Laminatbrett habe ich schon gemerkt, dass das „Klick-System“ vom Natural-Touch Boden äußerst stabil ist. Das liegt vermutlich auch an der Stärke vom 10 mm, aber trotzdem scheint es sehr ausgeklügelt zu sein. So hielt die erste Reihe schon bombenfest und auch bei der zweiten Reihe klickte Problemlos das Nut-Feder Klick-System. Die Verarbeitung ist sehr gut, die Bretter gerade und demnach ist auch das Einlegen der neuen Bretter ein Kinderspiel. Einfach die Längsseite in das bereits verlegte Laminatbrett einhängen und auf der Breitseite herunterdrücken. Es macht klick und es geht weiter. Den Hammer habe ich nur ganz selten zur Hilfe nehmen müssen.

Geschnitten habe ich das Laminat mit einer Kapp- und Gehrungssäge. Es wäre vermutlich auch mit einem Laminatschneider gegangen, aber ich persönlich schneide lieber mit Maschinen 🙂

Zwei kleine Tipps für eine leichtere Verlegung habe ich noch:

1. Den noch eingepackten Laminat ca. 48 Stunden vorher schon in jedem Raum lagern, in dem auch verlegt werden soll, damit er sich an die klimatischen Verhältnisse anpasst.

2. Wenn es darum geht die Endbretter einer Reihe zu verlegen, verzichte ich immer auf das Messen mit Maßband und Co, sondern lege das Brett so wie auf dem Bild ersichtlich verkehrt auf und markiere die Schnittlinie anhand des in der Reihe zuvor verlegten Brettes. Wichtig ist, dass die Feder dabei auf der Seite ist, wo an das vorhandene Laminat angeschlossen werden kann. Ich hoffe, das ist jetzt so halbwegs verständlich, aber am Bild kann man es ziemlich genau sehen.

Die etwas mehr als 20 Quadratmeter habe ich in ca. 3 Stunden verlegt. Zu zweit wäre es sicher noch schneller gegangen.

Nach ein paar Tagen wurden dann noch die Sockelleisten geschnitten und an die Wand montiert. Dafür verwende ich immer Powerkleber aus der Kartusche. Es gibt zwar auch Clips, mit denen man die Leisten befestigen kann, aber mit Kleber gehts schneller.

Die Qualität

Jetzt liegt der Boden schon ein paar Wochen und wir sind begeistert. Nicht nur, dass er sich wie Holz anfühlt – selbst wenn man barfuß geht – er schaut auch so aus. Die Materialstärke sorgt auch dafür, dass die die Kälte des Kellerboden nicht 1:1 weitergegeben wird.

Wirklich wichtig ist aber, dass der Boden widerstandsfähig ist. Nicht einmal ist uns bei den Bauarbeiten etwas heruntergefallen, oder die Leiter umgefallen. Der Boden hat nicht einmal einen kleinen Kratzer abbekommen. Selbst mit dem Kettcar kann auf dem Boden gefahren werden, ohne irgendwelche Gummispuren. Auf dem kleinen Video sieht man auch deutlich, das selbst bei großer Kraftanstrengung der Boden nicht zerkratzt werden kann. Vermutlich müsste man da wirklich mit einer Schraubemassiv scheuern, dass da etwas passiert. Dafür ist mir der neue Boden dann aber doch zu schade. Jedenfalls passierte bisher bei normalem und auch teilweise exzessivem Spielen nichts. Wir sind begeistert.

 

Für nähere Informationen einfach die Seite von Kaindl  besuchen, oder direkt im Onlineshop vorbeischauen.

Hier noch ein paar Eindrücke vom fertigen Raum:

Der Laminatboden samt Unterlage und Sockelleisten wurde uns von Kaindl  kostenlos zur Verfügung gestellt, um Euch in diesem Testbericht darüber berichten zu können. Wir sind daher verpflichtet diesen Beitrag als Werbung zu kennzeichnen. Dieser Testbericht spiegelt aber trotzdem unsere persönliche Meinung wider und ist demnach auch objektiv um Euch den bestmöglichen Eindruck zu vermitteln.

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